Palak Paneer zum Vegi Wochenende

Vegi Wochenende… na wie wär es mal damit? Und nein, man muss nicht nur Gemüse essen und nein es schmeckt auch noch super lecker. Oft ist der Wille ja da, denn jeder weiß, dass weniger Fleisch sicherlich besser wäre, aber es fehlt an Ideen. Ja und jetzt komm ich ins Spiel, mit immer mal wieder vegetarischen Rezepten auf meinem Blog… die letzten Wochen hab ich von indischem Palak Paneer über Linsen Laibchen, Tacos, Hafersalat, Gemüseflammkuchen, Kartoffel- Brokkolitaler und Grünkernbolognese viel ausprobiert. War durchweg von allem begeistert und berichte….

Anfangen möchte ich mit Palak Paneer. Einem indischen Gericht, das aus selbstgemachtem Käse (Paneer) und Spinat (Palak) besteht. Dazu passt natürlich Reis oder auch Naan, indische Brotfladen.

Den Käse muss man schon ein paar Stunden vorher ansetzten, ansonsten ist das Gericht sehr schnell zubereitet. Paneer bedeutet übersetzt so etwas wie Frischkäse. Jedoch darf man ihn nicht mit unserem cremigen streichfähigen Frischkäse verwechseln. Der Paneer ist fester und wird am Ende auch geschnitten.

palak paneer. zutaten.
palak paneer. zutaten.
Für das Gericht benötigt man:
  • frische Milch
  • Zitronensaft oder eine andere Säure wie Essig oder Wein
  • Spinat
  • Reis
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Salz
  • Ghee oder Öl

und für den typisch indischen Geschmack viele Gewürze

  • Tomatenmark
  • Garam masala
  • Cumin
  • Kardamom
  • Chilli
  • Zitroengras
  • geräuchertes Paprikapulver
  • Kurkuma
  • Koriandersamen
  • Zitronen oder Zitronensalz
  • etwas Zimt
  • Vanillezucker
  • für den Reis evtl. noch Sternanis und Nelken

Für zwei Personen verwendet man für den Käse einen Liter Milch und erhitzt diesen leicht. Sobald die Milch warm ist kann man eine Prise Salz und die Säure zugeben. Für die Menge benötigt man so 3-4 EL, ja nachdem mit welcher Säure man arbeitete. Man gibt sie langsam zu der Milch und kann sofort die Gerinnung beobachten. Sollte man das Gefühl haben, dass noch zu wenig geronnen ist kann man auch immer noch Säure zugeben. Am Ende sollte die Restflüssigkeit eher wie gelbes Wasser aussehen. Das ganze muss dann abgegossen werden um den „festen“ Käse aufzufangen. Dazu kann man ein Abseihtuch verwenden oder einfach ein Küchentuch in ein Sieb legen. Aus dem Liter Milch entsteht ein ca. faustgroßes Stück Käse. Diesen gut abtropfen lassen und im Tuch ausdrücken (Achtung heiß!). Danach kann man ihn im Tuch formen oder in ein Gefäß geben. Nach 3-4 Stunden wird er so fest, dass man ihn schneiden kann.

Für das restliche Gericht braucht man dann in etwas so lang wie der Reis kocht bzw. dampft. Ich geb gern auch zum Reis schon Gewürze wie Kardamom, Sternanis, Cumin und Nelken. Bei mir kommt alles in den Dampfgarer. Die 30 Minuten nutz ich dann für den Spinat.

So und jetzt kommen die Gewürze zum Einsatz. Sicherlich hat nicht jeder so viele verschiedene daheim, aber es kommt auch nicht darauf an, genau diese zu verwenden. Garam masala, Cumin und Chili sollten jedoch nicht fehlen. Zuerst die Zwiebel in Ghee oder Öl anschwitzen. Danach kommen der Knoblauch das Tomatenmark und die Gewürze, die ganzen Samen vorher mörsern, dazu und werden mit angeröstet. Nicht zu lange, da sie sonst bitter werden. Kurz vor dem Ablöschen noch eine Brise Vanillezucker drüberstreuen und karamellisieren lassen. Dann das Ganze mit etwas Wasser ablöschen und den Spinat dazu. Da ich keinen frischen Spinat bekommen hab, hab  ich die Tiefkühlvariante genommen.

Jetzt muss der Spinat nur noch erhitzt werden und am Ende püriert, sollte man ganze Blätter verwendet haben. Wer mag kann auch noch einen Schuss Sahne oder fetten Joghurt dazugeben. Den Paneer in größere Stücke schneiden und im Palak erwärmen.

Dann müsste jetzt der Reis auch so langsam soweit sein und ihr könnt die kulinarische Reise nach Indien beginnen.

Viel Freude beim Nachkochen, lasst es euch schmecken

stefanie

 

4 Kommentare zu „Palak Paneer zum Vegi Wochenende

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  1. Die Idee mit dem Veggie-Wochenende ist super! Es gibt auf unserem Speiseplan eh einige vegetarische Rezepte, die auch ganz „klassisch“ sind, z.B. Nudeln gebraten mit Ei, Spiegelei, Kartoffelbrei und Spinat, Pizza Margherita, Gemüseauflauf mit Feta, einfache Butterbrote, Spinatlasagne, Ofengemüse…aber so richtig bewusst als „veggie“ nehmen wir die gar nicht wahr. 🙂

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