Plastikfreie Alternativen – unter der Dusche

Das Badezimmer plastikfrei zu bekommen ist bei mir zurzeit die größte „Baustelle“. Viele Dinge kann man relativ schnell ersetzten und haben sich bei mir schon über Jahre bewährt. Manche Produkte wollen jedoch nicht aufgebraucht werden bzw. mein Vorrat reicht noch ewig an.

Aber fangen wir mal mit den plastikfreien Dingen an, die ich schon seit Jahren in Gebrauch hab. Shampoo und Conditioner. Eine der ersten Produkte die ersetzt wurden, da hier besonders viel Verpackungsmüll angefallen ist. Das Prinzip der plastikfreien Variante ist relativ einfach: man entzieht dem Shampoo bzw. Conditioner das Wasser und erhält so ein festes Stück Shampoo Bar. Angefangen hab ich mit Produkten von Lush. Hier kostet ein Bar so um die 9€, hält jedoch bei mir 3 Monate. Jetzt benutze ich ShampooBits aus dem Ohne Supermarkt, weil er mich von den Inhaltsstoffen mehr überzeugt.  Da es bei mir keinen Händler gibt, der die Produkte im Sortiment hat, kauf ich hier einen Jahresvorrat ein wenn ich mal in München bin. Für alle, die es noch schwieriger haben, gibt es auch einen online Shop.

Shampoo. Conditioner.
Shampoo. Conditioner.

Trotz meiner langen Haare hat die Umstellung vom normalen Shampoo und Conditioner auf die feste Form sehr gut funktioniert. Eine weitere plastikfreie Möglichkeit ist Haarseife. Das ist die grüne im Bild, die mein Mann benutzt, ich muss zugeben, dass ich mich hier noch nicht richtig ran getraut habe. Bei einem Test sind meine Haare sehr strohig geworden. Bei vielen Bloggern liest man jedoch, dass es nur eine Umstellungszeit braucht bzw. das Nachspülen mit saurer Rinse (Essig) hilft. Momentan bin ich mit meiner Variante aber so zufrieden, dass ich es erstmal so lasse. Das Shampoo ist bei mir immer gleich auch Duschgel und Rasierseife. Wer hier Wert auf extra Produkte legt, findet aber auch diese in fester Form und plastikfrei.

Rasierhobel.
Rasierhobel.

Ebenfalls unerlässlich ist der Rasierer. Hier konnte ich sehr lange von meinen Klingenvorräten leben :). Als die letzte dann stumpf wurde, bin ich vor ein paar Wochen auf den klassischen Rasierhobel umgestiegen. Im Drogerie- und Supermarkt war er jedoch nicht zu bekommen, sodass ich ihn im Internet bestellen musste. Ich war positiv überrascht, dass der Mühle Rasierhobel in einer Papierverpackung kam. Lediglich mit kleinem Sichtfenster aus Plastik. Die Klingen gibt es zu 100 Stück, ebenfalls nur in Papier verpackt. Dieser Vorrat dürfte auch wieder ewig halten.

Außerdem widerlegt es mal wieder das Vorurteil, dass so ein plastikfreies Leben teurer ist und es sich nicht jeder leisten kann so zu leben. Völliger Mist. Sicherlich sind einige Produkte teurer, viele Dinge aber auch viel günstiger, wie die Rasierklingen für 11 Cent pro Stück. Und das beste ist, man merkt, dass man vieles gar nicht mehr braucht und kauft bei allem Nötigen lieber hochwertige und langlebige Produkte.

Aber zurück zu dem Rasierhobel. Bei der ersten Benutzung hatte ich einen Heidenrespekt davor mich zu schneiden. Nach mehreren Wochen des „noch nie Geschnitten“ habens, ist dieser verflogen und ich benutze ihn wie meinen Systemrasierer. Ergebnis ist dasselbe.

Als letztes Duschgadget liegt bei mir noch der Luffaschwamm zum peelen in der Dusche. Ja und das war‘s dann, zumindest beim Duschen brauch ich nicht mehr.

Ganz nebenbei sieht es doch auch viele schöner aus als ein mit Plastikflaschen und -tuben vollgestelltes Bad 🙂

Probiert es aus, entzieht euch dem Werbewahn und tut unserer Umwelt was Gutes, eure

stefanie

 

 

5 Kommentare zu „Plastikfreie Alternativen – unter der Dusche

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