Vogelfutter. DIY.

Oh man, wie die Zeit vergeht. Jetzt ist es schon 2018. Geschrieben hab ich schon ewig nichts mehr, aber die Projekte stapeln sich mittlerweile. Fotos werden fleißig gemacht, nur das Schreiben lässt echt auf sich warten. Bevor der Sommer kommt also noch schnell ein DIY Winter Projekt. Gebastelt hab ich schon vor ein paar Wochen, als es noch richtig kalt war. Aber irgendwie kann es das ja mit dem Winter noch nicht gewesen sein, also alle die daran glauben, dass der Winter nochmal kommt, können mit basteln loslegen.

Die Idee ist mal wieder aus einer Not heraus entstanden. Da wir dieses Jahr so viele Vögel im Garten hatten, die Futtervorräte auf den Gräsern und Sträuchern sich aber langsam dem Ende neigten, wollte ich kleine Futterknödel aufhängen. Keine Überraschung, die sind in ein Plastiknetzt gepackt. Also muss eine DIY Lösung her. Im Prinzip bestehen solche Knödel aus Fett und Körner und beides gibt es plastikfrei zu kaufen. Bei den Körnern ist es jedoch nicht so leicht, am besten man sammelt im Herbst selbst. Daran hab ich dieses Jahr aber nicht gedacht und die Variante im Eimer genommen, den kann ich wenigstens noch für andere Dinge (vielleicht gibt’s doch mal den Bokashi) nutzen.

Aber jetzt zum Vogelfutter, so geht’s:

  • Körner-/Beerenmischung für Vögel (Sonnenblumenkerne, Nüsse, Rosinen, Beeren…)
  • Rindertalg
  • etwas Sonnenblumenöl
  • alter Topf oder Konservendose
  • Kochlöffel
  • alte Blumentöpfe, Glasschalen zum befüllen oder Plätzchenausstecher
  • Bindfaden
  • Stöcke

Das Fett schmelzen und dann mit den Körnern mischen. Hier kann man nach Augenmaß vorgehen, ich habe für 1 kg Rindertalg ca. dieselbe Menge an Körnern verwendet. Am besten gibt man noch 2-3 EL Sonnenblumenöl hinzu, damit die Masse nicht zu fest wird. Arbeitet draußen oder in einer Werkstatt Keller oder sowas! Das Fett verteilt sich trotz aufpassen überall. Ich habe auch einen alten Topf verwendet, es geht aber auch eine Konservendose im Wasserbad.

Sobald die Masse vermischt und etwas abgekühlt ist, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann alte Gefäße (Blumentöpfe, Schalen, Dosen, Kokosnussschalen…) befüllen und diese umgekehrt auf einen Stock im Garten stecken. Eine weitere Möglichkeit ist es die Masse in Plätzchenausstecher zu füllen, in die Mitte mit einem Stab ein Loch formen und die getrockneten Anhänger in Bäumen aufhängen.

Egal wie, die Vögel werden darüber her fallen und ihr könnt sie dabei beobachten.

Ich wünsch euch viel Freude,

stefanie

 

3 Kommentare zu „Vogelfutter. DIY.

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  1. Hej 🙂
    Mein Vater und ich haben ganz klassisch wieder ein kleines Futter-Vogelhaus in meiner Heimat im Garten aufgestellt
    Aber deine Idee ist sehr elegant, wenn man z.B. Auch einen Baum stehen hat, den man damit bestücken kann
    Vor allem das Ausgestochene sieht sehr hübsch aus 🙂
    Ich bin sicher, die Vögel werden sich freuen (und dann kann man sie dadurch ja auch noch besser beobachten)
    Liebe Grüße, Finnja

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