Betonlampe.DIY.

Noch ganz euphorisiert von meinem kleinen „Zerowaste“  Erfolg letzte Woche, wie ich auf Instagram berichtet hab, geht’s jetzt endlich ans Schreiben der Betonlampen Anleitung.

Die Jahreszeit passt ja langsam, zumindest wenn ich gerade nach draußen schaue ist es nur grau und neblig und grau. Also ran an den Betonmischer 🙂

So geht’s

Material:
  • Altes Holz: ich hab ein altes Brett genommen, mit der Breite 14 cm und dann dieses Maß für meinen Betonwürfel genommen
  • Schrauben
  • Silikon (muss nicht unbedingt sein, aber so werden die Kanten des Betonwürfels schöner)
  • Schrauben
  • Beton (tausend Möglichkeiten. Ich nehm immer Estrichbeton)
  • Textilkabel
  • Lampenfassung Schalter und Stecker
  • Glühbirne (LED)
Werkzeug:
  • Grundausstattung 🙂 also Meterstab, Bleistift, Winkel
  • Bohrmaschine
  • Schraubenzieher
  • Säge
  • Gerät für das Silikon (keine Ahnung wie das heißt, ist aber im Bild zu sehen)
  • Kelle/kleine Schaufel für das Mischen und Einfüllen vom Beton

Man fängt mit der Schalung für den Betonwürfel an. Natürlich kann man die Maße frei wählen, ich habe sie auf die Glühbirne angepasst. Diese hat bei mir einen Durchmesser von 12,5 cm. Da ich nicht wollte, dass die Birne über den Betonwürfel heraussteht, habe ich diesen mit einer Kantenlänge von 14 cm geplant. Für die Schalung hab ich dann ein altes Brett genommen, das glücklicherweise sogar die passende Breite hatte. Die vier Seitenteile, sowie den Boden (später oben) für die Schalung muss man dann auf das gewünschte Maß zuschneiden. Je nach Dicke der Bretter ist das Bodenteil dann natürlich kleiner. Die Schalungsbauteile werden dann miteinander verschraubt (Vorbohren nicht vergessen :)). Da mein Brett, wie ihr auf den Bildern sehen könnt eine Holzmaserung hat, ist diese danach auch leicht im Beton zu sehen. Wer das nicht möchte muss bei der Bretterauswahl darauf achten.

Als nächstes kann man, damit die Kanten des Würfels schön werden, diese Innen mit Silikon abziehen. Dazu einen Silikonstreifen entlang aller Kanten zeihen und mit dem Finger nachstreichen.

So, jetzt geht es als nächstes mit dem Verkabeln los. Ich geh natürlich davon aus, dass ihr alle meine „Verkabelungsanleitung“ gelesen habt. Bei der Betonlampe fängt man mit der Fassung an. Da diese später nicht zu sehen ist, habe ich eine alte Baustellenfassung genommen. Nachdem sie mit dem Textilkabel verbunden ist, muss man entscheiden an welcher Stelle das Kabel später aus dem Betonwürfel kommen soll.

Achtung! Jetzt oben ist später unten!

An der Stelle ein Loch in die Schalung bohren. Dabei unbedingt darauf achten, genug Abstand zu den Seitenrändern zu haben, damit das ganze später nicht durchbricht. Das Loch sollte auch nicht zu groß sein, damit der Beton auch in der Schalung bleibt, also lieber mal ein bisschen kleiner bohren und testen ob das Kabel schon durchpasst, größer bohren kann man ja dann immer noch. Jetzt zieht man das Kabel durch und befestigt die Fassung am Boden der Schalung. Hierzu auf die Fassung ein Doppelseitiges Klebeband kleben und passend zuschneiden, sodass nur das Loch verklebt ist. Die Fassung dann mittig auf den Boden drücken. Ja das mit dem Mittig ist so eine Sachen. Im Nachhinein würde ich euch empfehlen den Mittelpunkt/Kreis schon auf dem Boden der Schalung zu markieren, bevor ihr diese zusammenbaut. Das hab ich natürlich vergessen und so war es etwas mühsam das Ganze in dem Würfel drin auszumessen. Ging aber auch.

Das Kabel kann dann auch abgeschnitten werden. An der Stelle, an der später der Schalter sitzen soll. Bei mir relativ nah an der Lampe, deshalb ist das Kabel so kurz.

So dann geht es jetzt ans betonieren. Ich verwende einen einfachen Betonestrich, den man nur mit Wasser anmischen muss. Dabei geh ich, ehrlich gesagt nicht nach Packungsanleitung, sondern nach Augenmaß vor. Der Beton sollte noch relativ fest sein, also nicht fließend sondern gut mit einer kleinen Kelle zu verteilen sein. Wie nasser Sand. Beim Einfüllen des Betons in die Form hab ich die Fassung noch festgehalten und an den „Boden“ gedrückt, damit sie nicht verrutscht.

Ja und dann heißt es warten. Ich hab es einen ganzen Tag ausgehalten und dann wurde die Schalung geöffnet. Tada und es hat auf Anhieb geklappt 🙂

Am besten erst wenn man mit der Form zufrieden ist Schalter und Stecker verkabeln. Wenn das betonieren nicht klappt ist der „Schaden“ dann nicht ganz so groß.

Klebeband von der Fassung entfernen. Lampe reindrehen und fertig.

Da kann der graue Herbst doch kommen…

Viel Freude beim bauen, betonieren und kabeln,

stefanie

 

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