8 Chemikalien für den gesamten Haushalt. DIY. Plastikfreies Leben.

Wasch- und Putzmittel selber herzustellen hat für mich mehrere Gründe. Zum einen gibt es im Handel so gut wie keine in plastikfreien Gefäßen und zum anderen sind die gekauften Mittel mit vielen umweltbelastenden Stoffen versehen, die es einfach nicht braucht. Trotzdem kann ich nicht meinen ganzen Alltag danach ausrichten Reinigungsmittel herzustellen. Schnell und unkompliziert ist die Voraussetzung, genauso gut wie das gekaufte Produkt die Messlatte. Damit die Voraussetzungen erfüllt sind, hab ich mir also schon vor recht langer Zeit zwei Kisten gepackt, in denen alle Grundchemikalien und alles Material verstaut ist.

Geht ein Reinigungsmittel aus, werden die beiden Kisten aus dem Hauswirtschaftsraum geholt und im Nu ist der Nachschub fertig.

Chemikalienkisten
Chemikalienkisten
Mit diesen 8 Chemikalien bestreite ich meinen gesamten Haushalt:

Aufgrund des Zeitfaktors kaufe ich sie immer gleich auf Vorrat, sodass sie mir mehrere Monate/Jahre halten. In den letzten zwei Jahren hab ich diesen Einkauf 2mal gemacht. Die Zeitersparnis ist also schon mal gegeben. Soweit es geht kauf ich im ortsansässigen Drogerie- bzw. Supermarkt. Teils muss ich auch im Internet bestellen, da ich zum Beispiel noch keine plastikfreiverpackte Kernseife (ohne EDTA) im Drogeriemarkt gefunden habe.

Diese Chemikalien gehören zur plastikfreien Grundausstattung:

  • Natron: eigentlich Natriumhydrogencarbonat. Ein Salz, das bei mir vor allem bei Wasch- und Reinigungsmitteln Anwendung findet. Man kann es jedoch auch für Deos, Mundspülung, Geruchsneutralisierer, Mundspülung, gegen Sodbrennen, Backofenreiniger, zum Backen… verwenden. Plastikfrei ist zum Beispiel das Kaisernatron von Holste.
  • Waschsoda: eigentlich Natriumcarbonat. Auch ein Salz und nah verwandt mit dem Natron aber ganz klar ein anderer Stoff mit anderen Eigenschaften. Soda reinigt besser als Natron, sollte jedoch auch mit mehr Vorsicht verwendet werden, da es Augen, Haut und Schleimhäute reizen kann. Bei mir findet es vor allem im Waschmittel und zur WC-Reinigung Anwendung. Plastikfrei ist wieder das Produkt von Holste. Die Verpackung hat innen eine leichte Beschichtung, die mit in die Papiertonne gegeben werden kann.
  • Kernseife: Sollte natürlich plastikfrei verpackt sein, aber auch ein paar andere Kriterien erfüllen. Viele Kernseifen werden aus Palmöl oder tierischen Fetten hergestellt und enthalten unter anderem EDTA, ein Stoff der ökologisch bedenklich und schwer abbaubar ist. Bei purenature gibt es Pflanzenkernseife ohne Zusatzstoffe.
  • Zudem habe ich noch eine „gute“ Kernseife von Patounis, die ich für ganz hartnäckige Flecken zur Vorbehandlung der Kleidung verwende. Diese Olivenölseife ist zwar etwas teurer hält aber vermutlich ein Leben lang.
  • Zitronensäure: der Kalklöser schlechthin. Deshalb verwende ich das Pulver für verschiedene Putzmittel, zur Entkalkung der Kaffeemaschine, in der Küche. Die von Heitmann gibt’s im Drogerie- und Supermarkt und ist wieder plastikfrei. Auch hier ist Vorsicht im Umgang geboten, den Kontakt mit Augen und Haut vermeiden.
  • Reiner Alkohol oder Spiritus: Bei der Wahl geht es hier nur um die plastikfrei-Frage. Für alle Haushaltsmittel reicht Spiritus. Jedoch findet man diesen nur in Plastikflaschen und –kanister. Reinen Alkohol gibt es in Glasflaschen, ist aber unverhältnismäßig teuer.
  • Essigessenz: Leider findet man diese im Supermarkt immer schwerer in Gasflaschen. Mittlerweile werden diese durch Plastikflaschen ersetzt. Schade. Wenn ich welche in Glasflaschen sehe (nur der Deckel ist aus Plastik) kauf ich gleich immer auf Vorrat ein.
  • Duftöl: die teuerste Zutat in den Reinigungsmitteln, aber auch die tollste :). Ich verwende immer reines ätherisches Öl, meist in Zitrusduft, aber da ist natürlich der persönliche Geschmack gefragt.

Das alles ist dann in zwei Kisten verpackt. Mit meinen alten Plastikhaushaltshelfern versehen bin ich so bestens zur Putzmittelproduktion eingedeckt. Man kann natürlich auch dieselben Gegenstände wie in der Küche verwenden, da nichts giftiges bei den Chemikalien dabei ist. Danach sollten die Sachen trotzdem gut abgespült werden. Ich hab sie trotzdem gern getrennt zu den Lebensmitteln (die Plastiksachen sind eh aus der Küche verbannt worden) und deshalb noch folgendes in den Kisten:

  • Schneidebrett
  • verschiedenen Messbecher
  • Eimer
  • Messer
  • Schneebesen
  • Löffel

Jetzt kann ich euch nur viel Spaß beim Kistenpacken und Selbermachen wünschen,

stefanie

 

 

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